Ameisen im Haus – ein häufiges Problem
Ameisen gehören zu den häufigsten unerwünschten Gästen in Wohnungen und Häusern. Besonders in den wärmeren Monaten dringen sie auf der Suche nach Nahrung und Wasser in Küchen, Vorratskammern, Kellerbereiche oder entlang von Fenstern und Türen ein. Was zunächst mit wenigen einzelnen Insekten beginnt, kann sich innerhalb kurzer Zeit zu einer langen Ameisenstraße entwickeln.
Viele Hausbesitzer versuchen zunächst, die sichtbaren Ameisen zu entfernen. Doch oft zeigt sich schnell, dass die Tiere immer wieder zurückkehren. Der Grund dafür liegt darin, dass die sichtbaren Ameisen nur einen kleinen Teil einer wesentlich größeren Kolonie darstellen.
Aus diesem Grund suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, nicht nur einzelne Ameisen zu beseitigen, sondern auch die Ursache des Problems anzugehen.
Warum reicht das Entfernen einzelner Ameisen meist nicht aus?
Ameisen leben in hoch organisierten Kolonien mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen.
Zu einer Kolonie gehören unter anderem:
- die Königin,
- Arbeiterinnen,
- Larven,
- Puppen,
- junge Ameisen.
Die Tiere, die wir in Haus oder Wohnung beobachten, sind fast immer Arbeiterinnen, die auf Nahrungssuche unterwegs sind.
Das eigentliche Nest kann sich befinden:
- unter Terrassen,
- in Mauerritzen,
- unter Gehwegplatten,
- in Hohlräumen von Wänden,
- unter Fußböden,
- in Fundamenten,
- im Garten.
Selbst wenn alle sichtbaren Ameisen entfernt werden, bleibt die Kolonie oft vollständig intakt und schickt weitere Arbeiterinnen auf Nahrungssuche.
Wie finden Ameisen ihre Wege?
Ameisen kommunizieren mithilfe von Duftspuren.
Sobald eine Arbeiterin eine Nahrungsquelle entdeckt, hinterlässt sie auf dem Rückweg zum Nest eine chemische Spur.
Andere Ameisen folgen dieser Route und verstärken sie wiederum mit eigenen Duftstoffen.
Dadurch entstehen die typischen Ameisenstraßen, die häufig entlang von Wänden, Fußleisten oder Arbeitsflächen verlaufen.
Je erfolgreicher die Nahrungssuche ist, desto stärker wird diese Spur genutzt.
Die Idee hinter Ködern
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