Hibiskus: Nutzen der Blätter und Blüten

Hibiskus ist vor allem für seine farbenprächtigen Blüten und seinen herb-süßen Tee bekannt. In manchen Traditionen werden seine Blätter und Blüten auch in der Haarpflege, bei Hautpflegeprodukten und in verschiedenen Hausmitteln verwendet.

Diese traditionellen Anwendungsgebiete ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung. Einige der dem Hibiskus zugeschriebenen Eigenschaften werden noch erforscht und sind nicht alle gleichermaßen wissenschaftlich belegt.

Traditionelle Verwendung von Hibiskusblättern

1. Sie können das Haar nähren.

Hibiskusblätter werden häufig in Haarmasken verwendet. Ihre schleimige Konsistenz legt sich wie ein Schutzfilm um das Haar und kann zu einem weicheren, glänzenderen Aussehen beitragen.

Sie werden traditionell auch zur Pflege der Kopfhaut und zur Verringerung von Haarbruch eingesetzt.

2. Sie können die Kopfhaut beruhigen.

Bei Trockenheit oder Beschwerden wird manchmal eine Paste aus frischen Blättern auf die Kopfhaut aufgetragen.

Diese Anwendung kann zur Befeuchtung der Haut beitragen, ersetzt aber keine angemessene Behandlung bei anhaltenden Schuppen, starkem Juckreiz oder dermatologischen Problemen.

3. Sie werden zur Befeuchtung der Haut verwendet.

Dank ihres Schleimstoffgehalts ergeben die zerstoßenen Blätter eine weiche Paste, die im Rahmen einer selbstgemachten Kosmetikbehandlung auf die Haut aufgetragen werden kann.

Sie können dazu beitragen, trockene Hautstellen vorübergehend zu erweichen, insbesondere in Kombination mit Aloe-Vera-Gel.

4. Sie enthalten antioxidative Verbindungen.

Hibiskusblätter enthalten verschiedene antioxidative Pflanzenstoffe. Diese helfen, die Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.

Sie sollten jedoch nicht als Mittel zur Vorbeugung oder Behandlung einer Krankheit allein dargestellt werden.

5. Sie werden traditionell zur Verdauung verwendet.

In einigen traditionellen Praktiken werden Hibiskusblätter als Aufguss getrunken, um das Wohlbefinden der Verdauung zu fördern.

Sie können bei manchen Menschen eine leicht abführende Wirkung haben. Übermäßiger Verzehr kann daher zu Bauchkrämpfen oder Durchfall führen.

6. Sie werden auf ihre entzündungshemmenden Eigenschaften hin untersucht.

 

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