Die Paprika wird halbiert, entkernt und anschließend in feine Streifen geschnitten. Besonders schön wirkt der Salat, wenn verschiedene Farben verwendet werden. Rot und Gelb sorgen für einen großartigen Kontrast.
Nun sind die Tomaten an der Reihe. Ich verwende möglichst aromatische, vollreife Tomaten, denn sie bestimmen später den Geschmack des gesamten Salats. Nach dem Waschen werden sie geachtelt oder in mundgerechte Stücke geschnitten.
Die rote Zwiebel schäle ich anschließend und schneide sie in feine Ringe. Wer
Den Geschmack etwas milder mögen, können Sie die Zwiebelringe vor dem Gebrauch einige Minuten in kaltem Wasser legen. Dadurch verlieren sie etwas von ihrer Schärfe.
Jetzt kommt der Schafskäse hinzu. Ich schneide ihn in größere Würfel und bestreue ihn bereits jetzt mit etwas getrocknetem Oregano. Dadurch nimmt der Käse das Aroma besonders gut an.
Die Oliven werden kurz abgetropft und anschließend zusammen mit Gurke, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Schafskäse in eine große Salatschüssel gegeben.
Nun bereite ich das Dressing zu. Dafür verrühre ich hochwertiges Olivenöl mit frisch gepresstem Zitronensaft. Anschließend würze ich alles mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Mehr braucht dieses klassische Dressing eigentlich nicht. Gerade seine Einfachheit macht den besonderen Geschmack aus.
Das Dressing wird nun gleichmäßig über den Salat gegossen. Anschließend hebe ich alle Zutaten sorgfältig untereinander, damit der Schafskäse möglichst seine Form behält und nicht zerbricht.
Vor dem Servieren lasse ich den Salat oft noch zehn
bis fünfzehn Minuten ziehen. Dadurch verbinden sich alle Aromen wunderbar miteinander und das Gemüse nimmt das Dressing besonders gut auf.
Ich serviere den Bauernsalat am liebsten mit frischem Fladenbrot oder knusprigem Baguette. Auch gegrilltes Hähnchen, Lamm, Fisch oder einfach einige Scheiben geröstetes Brot passen hervorragend dazu.
Wer möchte, kann den Salat ganz nach seinem Geschmack erweitern. Frische Petersilie, etwas Minze oder einige Kapern sorgen für zusätzliche mediterrane Aromen. Manche geben außerdem noch Peperoni oder eingelegte Paprika dazu.
Auch bei den Tomaten lohnt sich etwas Abwechslung. Kleine Cocktailtomaten oder bunte Tomatensorten machen den Salat noch farbenfroher und bringen unterschiedliche Geschmacksnoten mit.
Sollte tatsächlich noch etwas übrig bleiben, bewahre ich den Salat gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Am besten schmeckt er allerdings frisch zubereitet, wenn das Gemüse noch besonders knackig ist und der Schafskäse seine cremige Konsistenz behält.
Für mich gehört dieser Bauernsalat mittlerweile zu den Rezepten, die den Sommer auf den
