Ein Eimer mit etwa 20 Litern Fassungsvermögen reicht in der Regel aus, um Zuckererbsen erfolgreich anzubauen. Verwenden Sie möglichst lebensmittelechte Behälter, insbesondere wenn Sie vorhandene Eimer wiederverwenden.
Eine gute Drainage ist unverzichtbar, damit die Wurzeln nicht im Wasser stehen. Bohren Sie mehrere Löcher mit etwa 6 Millimetern Durchmesser in den Boden des Eimers. Eine dünne Schicht Kies oder kleiner Steine am Boden verbessert zusätzlich den Wasserabfluss und verhindert, dass die Erde die Löcher verstopft.
4. Die perfekte Erdmischung für hohe Erträge
Für den erfolgreichen Anbau im Eimer benötigen Sie eine hochwertige Pflanzerde. Mischen Sie:
- 1 Teil Pflanzerde
- 1 Teil Kompost
- 1 Teil Perlit oder Vermiculit
Diese Mischung sorgt für eine gute Drainage und speichert gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit für die Pflanzen.
Ergänzen Sie die Erde mit einem langsam wirkenden Universaldünger (zum Beispiel NPK 10-10-10), um die Pflanzen während der gesamten Wachstumsperiode mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
5. Zuckererbsen für eine kontinuierliche Ernte aussäen
Für eine dauerhafte Ernte sollten Sie gestaffelt aussäen. Säen Sie alle zwei bis drei Wochen neue Samen aus.
Die Samen werden etwa 2,5 Zentimeter tief und mit einem Abstand von 5 bis 8 Zentimetern entlang des Eimerrandes ausgesät.
Nach der Aussaat die Erde vorsichtig gießen und gleichmäßig feucht halten. Die Keimung erfolgt normalerweise innerhalb von 7 bis 14 Tagen. Ein Ausdünnen der Pflanzen ist meist nicht erforderlich, da Zuckererbsen auch bei engem Stand gut wachsen.
6. Einfache Rankhilfen für den Eimer bauen
Zuckererbsen sind Kletterpflanzen und benötigen eine stabile Unterstützung.
Geeignet sind:
- Bambusstäbe
- Rankgitter
- Kleine Tomatenkäfige aus Metall
Sobald die Pflanzen wachsen, können Sie die Ranken vorsichtig an der Rankhilfe befestigen. Das vertikale Wachstum spart Platz und verbessert die Luftzirkulation, wodurch Krankheiten vorgebeugt wird.
7. Richtig gießen, düngen und mulchen
Zuckererbsen bevorzugen gleichmäßig feuchte Erde. Gießen Sie immer dann, wenn die obersten 2 bis 3 Zentimeter der Erde trocken sind. Je nach Wetter ist dies meist ein- bis zweimal pro Woche notwendig.
Düngen Sie alle zwei Wochen mit einem verdünnten Flüssigdünger, um kräftiges Wachstum und eine hohe Schotenbildung zu fördern.
Eine Mulchschicht aus Stroh, Rasenschnitt oder Rindenmulch hilft dabei:
- Feuchtigkeit im Boden zu halten
- Temperaturschwankungen zu reduzieren
- Unkrautwachstum zu unterdrücken
8. Schneiden, Leiten und Nachsäen für dauerhafte Erträge
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