Über viele Jahrzehnte gehörte der Locher zu den typischen Symbolen eines Arbeitsplatzes.
Neben:
- Schreibmaschine,
- Stempelkissen,
- Brieföffner,
- Aktenordner,
- Rechenmaschine,
war er ein unverzichtbares Werkzeug der täglichen Büroarbeit.
Wer in einem Büro beschäftigt war, benutzte den Locher oft dutzende Male pro Tag.
Besonders in Archiven oder Behörden wurden teilweise Tausende von Seiten täglich gelocht und abgeheftet.
Die Bedeutung des Aktenordners
Die Erfolgsgeschichte des Lochers ist eng mit der Entwicklung des Aktenordners verbunden.
Erst die Kombination aus:
- standardisierten Lochabständen,
- Ringmechaniken,
- stabilen Ordnern,
ermöglichte eine effiziente Dokumentenorganisation.
Millionen von Akten wurden auf diese Weise über Jahrzehnte hinweg archiviert.
In vielen Unternehmen existieren noch heute Archive mit Unterlagen, die vor Jahrzehnten mithilfe eines Lochers vorbereitet wurden.
Warum verschwindet der Locher langsam?
Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt grundlegend verändert.
Heute werden Dokumente häufig:
- digital erstellt,
- elektronisch unterschrieben,
- online gespeichert,
- in Cloud-Systemen archiviert.
Dadurch sinkt der Bedarf an Papierunterlagen kontinuierlich.
Viele junge Arbeitnehmer arbeiten vollständig papierlos und benötigen einen Locher kaum noch.
Dennoch ist das Gerät keineswegs verschwunden.
In Schulen, Behörden, Kanzleien, Arztpraxen und zahlreichen Unternehmen gehört es weiterhin zur Standardausstattung.
Sammelobjekt für Liebhaber historischer Bürogeräte
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.
