1. Jedes Jahr einen neuen Standort wählen
Tomaten sind anfällig für Krankheiten, die sich im Boden festsetzen – etwa die gefürchteten Braunfäule. Deshalb sollten Tomaten möglichst nicht mehrere Jahre hintereinander an derselben Stelle wachsen. Als Faustregel gilt, dass der Standort mindestens drei Jahre lang zu wechseln ist. Die Fruchtfolge erhält die Bodengesundheit und versorgt die Pflanzen mit frischen Nährstoffen. Wer in Töpfen anbaut, sollte die Erde jede Saison austauschen.
2. Für Sohn Fortsetzung auf der nächsten Seite ne und Wärme sorgen
Tomaten sind echte Sonnenanbeter. Sie brauchen täglich mindestens sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht, um viele süße Früchte zu bilden. Ein wärmerer, windgeschützter Platz – etwa an einer Hauswand – fördert das Wachstum zusätzlich. Ein Regenschutz beugt außerdem Pilzkrankheiten vor, weil die Blätter trocken bleiben.
3. Richtig und tief pflanzen
Setze Jungpflanzen tiefer in die Erde, als sie im Topf stehen. Tomaten bilden entlang des eingegrabenen Stängels zusätzliche Wurzeln, was die Pflanze stabiler und widerstandsfähiger macht. Ein größeres Wurzelwerk bedeutet mehr Wasser- und Nährstoffaufnahme – und damit kräftigere Pflanzen.
4. Gleichmäßig und bodennah gießen
Tomaten mögen es gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Gieße lieber seltener, Dafür durchdringend, und immer direkt an der Wurzel statt über die Blätter. So vermeidest du Pilzbefall und die gefürchteten Blütenendfäule, die oft durch schwankende Wasserversorgung ausgelöst wird. Eine Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden.
5. Ausgeizen und unterstützen
Entferne bei Stabtomaten regelmäßig die Triebe, die in den Blattachseln wachsen – die sogenannten Geiztriebe. So steckt die Pflanze ihre Kraft in die Früchte statt in überflüssiges Blattwerk. Ein Stab oder eine Rankhilfe verhindert, dass die schwer beladenen Triebe abknicken.
6. Maßvoll und natürlich düngen
Tomaten sind Starkzehrer und freuen sich über regelmäßige Nährstoffgaben. Kompost, gut abgelagerter Mist oder ein organischer Tomatendünger liefern alles Wichtige. Zu viel Stickstoff führt allerdings zu üppigem Blattwerk und wenig Früchten – Kalium und Phosphor fördern entgegen der Fruchtbildung. Wer diese Grundregeln beherzigt, erntet über Wochen hinweg pralle, aromatische Tomaten direkt vom eigenen Strauch.
