Fast jeder kennt diese Situation: Man möchte gerade eine leckere Ofenkartoffel zubereiten, schneidet sie auf – und entdeckt plötzlich einen dunklen Ring oder schwarze Flecken im Inneren. Das sieht zunächst erschreckend aus, ist aber meist harmlos. Viele Menschen begegnen diesem Phänomen irgendwann einmal, und obwohl es seltsam wirkt, steckt meistens kein ernstes Problem dahinter.
Doch warum passiert das überhaupt? Und kann man die Kartoffel noch essen?
Was ist dieser schwarze Ring in der Kartoffel?
Die dunklen Stellen oder schwarzen Ringe im Inneren einer Kartoffel werden oft als „innere Schwarzfleckigkeit“ oder „innere Druckstellen“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein relativ häufiges Problem, das meist durch Lagerung oder Druckschäden entsteht.
Die Flecken sind normalerweise:
- dunkelbraun bis schwarz,
- manchmal leicht violett,
- fest,
- nicht schleimig oder schimmelig.
Das bedeutet in den meisten Fällen nicht, dass die Kartoffel verdorben ist.
Warum entstehen schwarze Ringe in Kartoffeln?
1. Druckschäden bei Transport oder Lagerung
Kartoffeln wirken robust, sind aber empfindlicher, als viele denken. Werden sie zu stark gestapelt oder unsanft transportiert, entstehen innere Druckstellen.
Von außen sieht die Kartoffel oft völlig normal aus, doch innen können sich dunkle Flecken bilden.
Das ist eine der häufigsten Ursachen.
2. Sauerstoffmangel im Inneren
Wenn Kartoffeln schlecht gelagert werden und zu wenig Sauerstoff bekommen, kann sich sogenanntes „Blackheart“ bilden – dabei wird das Zentrum der Kartoffel schwarz.
Die ringförmigen Flecken sind meist eine mildere Variante davon.
3. Falsche Temperaturen
Kartoffeln mögen es kühl, aber nicht zu kalt.
Werden sie im Kühlschrank gelagert oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, verändert sich ihre innere Struktur. Stärke wird in Zucker umgewandelt, wodurch dunkle Verfärbungen entstehen können.
4. Oxidation natürlicher Pflanzenstrukturen
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