Das Wichtigste zuerst:
Totenfinger sind keine Parasiten.
Sie befallen keine gesunden Bäume.
Stattdessen gehören sie zu den sogenannten Saprobionten. Das bedeutet:
Sie ernähren sich ausschließlich von bereits abgestorbenem Holz.
Damit übernehmen sie eine wichtige Aufgabe im Wald, denn sie helfen dabei, totes Holz abzubauen und die darin enthaltenen Nährstoffe wieder in den Boden zurückzuführen.
Der Lebenszyklus des Totenfingers
1. Das unsichtbare Pilzgeflecht
Lange bevor die schwarzen „Finger“ erscheinen, wächst im Inneren des morschen Holzes ein feines Geflecht aus Pilzfäden – das sogenannte Myzel.
Dieses kann viele Jahre lang im Holz leben.
2. Die Fruchtkörper entstehen
Sind Temperatur und Feuchtigkeit günstig – meist im Spätsommer oder Herbst –, bildet der Pilz seine sichtbaren Fruchtkörper.
Genau diese schwarzen Gebilde sehen wir als „Finger“.
3. Verbreitung der Sporen
Die Oberfläche der Fruchtkörper ist mit winzigen Poren bedeckt.
Darin entstehen die Sporen.
Wind oder Regentropfen verteilen sie anschließend auf weiteres abgestorbenes Holz.
4. Der Kreislauf beginnt von vorn
Nachdem die Sporen verbreitet wurden, zerfallen die Fruchtkörper nach und nach.
Das Myzel im Holz arbeitet jedoch weiter, bis der Baumstumpf vollständig zersetzt ist.
Kann man Totenfinger essen?
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.
