Es gibt eine besondere Ruhe, die einen überkommt, wenn man ein Schlafzimmer mit einem perfekt gemachten Bett betritt. Die Kissen sind prall, die Decke glatt gestrichen – und dieses ordentliche Bett signalisiert dem Gehirn: Der Tag ist vorbei, jetzt ist Zeit zum Ausruhen.
Umso irritierender war es, als eine Freundin beim Aufräumen meines Wäscheschranks mein liebstes weißes Spannbettlaken in die Hand nahm und sagte: „Du weißt schon, dass du das falsch herum aufziehst, oder?“ Was zunächst nach einer Marotte klang, hat tatsächlich einen nachvollziehbaren Hintergrund.
Was mit „verkehrt herum“ gemeint ist
Gemeint ist nicht das Vertauschen von Längs- und Querseite, sondern die Frage, welche Seite des Lakens nach oben zeigt. Manche Menschen ziehen das Spannbettlaken bewusst mit der „falschen“, also der ursprünglich innen liegenden Seite nach oben auf.
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