Warum manche Menschen das Spannbettlaken „verkehrt herum“ aufziehen

Der Gedanke dahinter: Die Seite, die sonst am Nächsten zur Matratze liegt, ist häufig etwas weicher oder gleichmäßiger gewebt. Wer besonders empfindlich auf Nähte oder Struktur reagiert, empfindet die Innenseite als angenehmer auf der Haut.

Praktische Gründe für den „Dreh“

Neben dem reinen Gefühl gibt es handfeste Argumente, die viele Menschen überzeugen:

  • Angenehmere Oberfläche: Die gewählte Seite fühlt sich glatter und kühler an.
  • Gleichmäßigerer Verschleiß: Wer die Seite ab und zu wechselt, belastet den Stoff nicht immer an denselben Stellen.
  • Besserer Sitz: Bei manchen Laken hält die eine Ausrichtung die Ecken straffer über der Matratze.

Am Ende ist es vor allem eine Frage der Gewohnheit und des persönlichen Empfindens – ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es dabei nicht.

Das ordentliche Bett als Ritual

Ob man das Laken nun so oder so herum aufzieht: Ein frisch bezogenes Bett tut spürbar gut. Gerade wer allein lebt und das Schlafzimmer als Rückzugsort schätzt, weiß, wie viel ein sorgfältig gemachtes Bett zum Wohlbefinden beiträgt.

Frische Bettwäsche in regelmäßigen Abständen, gut gelüftete Räume und ein aufgeräumter Nachttisch verwandeln das Schlafzimmer in eine kleine Wohlfühloase. Und ob man das Laken dabei „richtig“ oder „verkehrt“ herum aufzieht, darf jeder selbst entscheiden.

 

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