Es gibt Stellen im Haushalt, die man regelmäßig benutzt und trotzdem schnell nie richtig sauber macht. Bei mir gehörte die Waschmittelschublade der Waschmaschine lange genau dazu. Waschmittel hinein, Weichspüler dazu, Schublade schließen – fertig. Ich habe von außen gelegentlich darüber gesprochen und ehrlich gesagt, damit das Thema erledigt wäre. Bis ich irgendwann gesehen habe, wie es hinter und unter der Schublade aussah.
Ich war wirklich überrascht. Dort hatten sich Waschmittelreste, eine schmierige Schicht und dunkle Ablagerungen angesammelt, die man von außen überhaupt nicht sehen konnte. Und das Verrückte daran: Ich wusste bis dahin nicht einmal, dass sich die komplette Schublade bei vielen Waschmaschinen mit einem einzigen kleinen Handgriff herausnehmen lässt.
Seitdem gehört diese Stelle bei mir regelmäßig zum Putzen dazu. Der Aufwand ist überschaubar, und wenn man die Schublade einmal komplett herausgenommen hat, versteht man sofort, warum sich dort so schnell Schmutz ansammelt.
Warum die Waschmittelschublade überhaupt so schmutzig wird
Bei jedem
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Waschgang fließt Wasser durch die einzelnen Kammern und spült Waschmittel bzw. Weichspüler in der Maschine. Dabei bleiben kleine Mengen zurück. Pulver kann in den Ecken verklumpen, Flüssigwaschmittel hinterlässt einen schmierigen Film und besonders Weichspüler können ziemlich hartnäckige Ablagerungen bilden.
Dazu kommt Feuchtigkeit.
Nach dem Waschen bleibt die Schublade oft geschlossen. Im Inneren ist es warm und feucht – genau die Bedingungen, unter denen sich unangenehme Beläge besonders wohlfühlen. Mit der Zeit können dadurch dunkle Flecken und muffiger Geruch entstehen.
Und häufig sitzt der schlimmste Schmutz nicht einmal direkt in der sichtbaren Schublade, sondern im Fach dahinter, also genau dort, wo das Wasser in die Maschine läuft.
Deshalb reicht es nicht immer, nur einmal mit einem Tuch über die Vorderseite zu wischen.
So bekommt man die Schublade heraus
Bei vielen Waschmaschinen lässt sich die Waschmittelschublade einfach bis zum Anschlag herausziehen. In der mittleren Kammer – häufig dort, wo der Weichspüler eingefüllt wird – befindet sich
sich meist ein kleiner Hebel oder eine Kunststofflasche.
Diese wird nach unten gedrückt, während man die Schublade gleichzeitig weiter herauszieht.
Und plötzlich hält man das komplette Teil in der Hand.
Wichtig ist jedoch: Nicht mit Gewalt ziehen. Je nach Hersteller funktioniert der Mechanismus etwas anders. Wenn sich die Schublade nicht problemlos lösen lässt, schauen Sie lieber kurz in die Bedienungsanleitung.
Bei meiner Maschine war es tatsächlich nur ein kleiner blauer Kunststoffhebel. Ich hatte ihn jahrelang gesehen und nie darüber nachgedacht, wofür er eigentlich gedacht ist.
Die Reinigung ist erstaunlich einfach
Ich lege die herausgenommene Schublade zunächst in ein Waschbecken oder eine größere Schüssel mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Dort lasse ich sie etwa 15 bis 30 Minuten liegen.
Das allein löst bereits erstaunlich viele Rückstände aus.
Danach nehme ich eine alte Zahnbürste. Gerade für die kleinen Ecken, Rillen und Öffnungen ist sie wesentlich praktischer als ein großer Schwamm. Mann kommt damit
