Saubohnen sind nicht jedermanns Sache. Wann können sie ernsthafte gesundheitliche Schäden verursachen?

 

Besonders interessant sind Saubohnen für Menschen, die ihren Fleischkonsum reduzieren möchten.

Getrocknete Saubohnen enthalten etwa 26 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm und gehören damit zu den proteinreichsten Hülsenfrüchten überhaupt.

Das enthaltene Eiweiß liefert wichtige Aminosäuren, insbesondere Lysin. Diese Aminosäure kommt in Getreideprodukten oft nur in geringen Mengen vor.

Deshalb empfehlen Ernährungsexperten häufig die Kombination von Hülsenfrüchten und Getreideprodukten.

Gute Beispiele sind:

  • Saubohnen mit Vollkornbrot
  • Saubohnen mit Reis
  • Saubohnen mit Gerste
  • Saubohnen mit Couscous

Diese Kombination verbessert die biologische Wertigkeit des Eiweißes.

Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung

Ein weiterer großer Vorteil der Saubohne ist ihr hoher Ballaststoffgehalt.

Ballaststoffe können:

  • Die Verdauung fördern
  • Verstopfung vorbeugen
  • Das Sättigungsgefühl verlängern
  • Die Darmflora unterstützen
  • Schwankungen des Blutzuckerspiegels reduzieren

Menschen, die regelmäßig Hülsenfrüchte essen, erreichen häufig leichter die empfohlene tägliche Ballaststoffzufuhr.

Saubohnen enthalten natürliches L-DOPA

Eine Besonderheit der Saubohne ist ihr Gehalt an L-DOPA (Levodopa).

Dieser Stoff dient im Körper als Vorstufe des Neurotransmitters Dopamin.

Levodopa wird seit Jahrzehnten in der Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt.

Interessanterweise enthalten Saubohnen von Natur aus geringe Mengen dieses Wirkstoffs.

Studien zeigen, dass der Verzehr von Saubohnen bei manchen Parkinson-Patienten vorübergehend die Dopaminwerte beeinflussen kann.

Allerdings ersetzen Saubohnen keine medizinische Therapie und sollten niemals eigenständig als Behandlung verwendet werden.

Patienten mit Parkinson sollten Veränderungen ihrer Ernährung stets mit ihrem Arzt besprechen.

Positive Auswirkungen auf Herz und Kreislauf

 

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