Was der weiße Belag auf Babykarotten wirklich ist (und warum Sie sie nicht wegwerfen sollten)

 

Die Wissenschaft dahinter

Karotten bestehen zu etwa 85–90 % aus Wasser.

Bei ganzen Karotten schützt die äußere Schale das darunterliegende Gewebe vor Feuchtigkeitsverlust.

Babykarotten hingegen werden geschält. Dadurch liegt das wasserreiche Innere direkt an der Luft.

Wenn Feuchtigkeit verdunstet:

  • trocknen die obersten Zellschichten aus,
  • die Oberfläche wird undurchsichtig,
  • die Karotte erscheint weiß.

Ein ähnlicher Effekt tritt bei trockenen oder rissigen Lippen auf.

Warum sieht der Belag manchmal pelzig aus?

Die ausgetrockneten Oberflächenzellen können sich leicht ablösen und eine pudrige oder leicht flaumige Struktur bilden. Dadurch wirkt die Karotte manchmal verschimmelt, obwohl kein Schimmel vorhanden ist.

So unterscheiden Sie White Blush von Schimmel

Merkmal White Blush (unbedenklich) Schimmel (verdorben)
Farbe Weiß oder hellgrau Grün, Schwarz, Blau oder Dunkelgrau
Oberfläche Trocken, pudrig Flaumig, schleimig oder klebrig
Geruch Neutral oder nach Karotte Muffig, sauer oder unangenehm
Lässt sich abwaschen? Ja, problemlos Oft nicht vollständig
Breitet sich aus? Nein Ja
Karotte schleimig? Nein Häufig ja

Die einfache Regel

Wenn sich der weiße Belag leicht abspülen lässt und die Karotte darunter fest und orange ist, können Sie sie bedenkenlos essen.

Wenn die Karotte:

  • schleimig ist,
  • unangenehm riecht,
  • grüne, schwarze oder blaue Flecken aufweist,

sollte sie entsorgt werden.

So verhindern Sie den weißen Belag

 

Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.