Der zergeht förmlich auf der Zunge – Joghurtkuchen in nur 2 Minuten

Zutaten

Für eine Springform mit etwa 24–26 cm Durchmesser:

2 Tassen Naturjoghurt
2 Tassen Mehl
1 Tasse Zucker
1 Tasse neutrales Pflanzenöl
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
etwas Butter oder Öl für die Form
etwas Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben

Wer möchte, kann zusätzlich etwas abgeriebene Zitronenschale oder ein wenig Vanille verwenden.

Bedienung

Den Backofen zunächst auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform leicht einfetten und anschließend dünn mit Mehl ausstäuben. Alternativ kann der Boden mit Backpapier ausgelegt werden.

Für dieses Rezept kann man ganz unkompliziert mit einer normalen Tasse arbeiten. Wichtig ist lediglich, für alle Zutaten dieselbe Tasse zu verwenden, damit das Verhältnis stimmt.

Joghurt, Zucker, Vanillezucker, Eier und Öl in eine große Schüssel geben. Alles mit einem Schneebesen oder Handrührgerät kurz miteinander verrühren. Man muss die Masse nicht minutenlang aufschlagen – es reicht vollkommen, wenn sich die Zutaten gleichmäßig verbunden haben.

Mehl und Backpulver miteinander vermischen und nach und nach zur Joghurtmasse geben. Nur so lange rühren, bis ein glatter, cremiger Teig entstanden ist. Gerade bei solchen einfachen Rührkuchen sollte man nach Zugabe des Mehls nicht unnötig lange weiterrühren.

Der fertige Teig sollte dickflüssig vom Schneebesen laufen. Anschließend wird er direkt in die vorbereitete Springform gegeben und glatt gestrichen.

Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Joghurtkuchen etwa 45–55 Minuten backen. Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, lohnt sich gegen Ende die klassische Stäbchenprobe. Bleibt beim Herausziehen kein feuchter Teig mehr am Holzstäbchen hängen, ist der Kuchen fertig.

Sollte die Oberfläche bereits schön goldbraun sein, während der Kuchen innen noch etwas Zeit benötigt, kann man ihn für die letzten Minuten locker mit einem Stück Backpapier oder Alufolie abdecken.

Nach dem Backen den Kuchen zunächst ca. 10 Minuten in der Form stehen lassen. Anschließend vorsichtig den Rand lösen und vollständig auskühlen lassen.

Erst wenn der Kuchen abgekühlt ist, kommt bei mir eine ordentliche, aber nicht zu dicke Schicht Puderzucker darüber. Schon sieht er aus wie ein Kuchen, für den man wesentlich länger in der Küche gestanden hätte.

Beim Anschneiden merkt man sofort, warum dieses Rezept so beliebt ist: Die Krume ist weich, fein und saftig. Gerade zusammen mit einer Tasse Kaffee ist das für mich einer dieser Kuchen, bei denen man sich sehr schnell noch ein zweites Stück abschneidet.

Ein paar kleine Tipps

 

 

 

Naturjoghurt mit normalem Fettgehalt funktioniert besonders gut. Mit griechischem Joghurt wird der Kuchen etwas kompakter und cremiger. Wer es frischer mag, gibt die fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone in den Teig.

Auch Früchte passen wunderbar dazu. Eine kleine Handvoll Heidelbeeren, Himbeeren oder dünne Apfelstücke können vorsichtig unter den fertigen Teig gehoben werden. Dabei sollte man es mit der Menge nicht übertreiben, damit der Kuchen seine schöne lockere Struktur behält.

Wer Schokolade liebt, kann den ausgekühlten Kuchen statt mit Puderzucker mit einer dünnen Schokoladenglasur überziehen. Für den klassischen Nachmittagskaffee finde ich ihn allerdings ganz schlicht am besten.

Und noch etwas: Am ersten Tag ist dieser Joghurtkuchen wunderbar locker, aber nach einigen Stunden wird er sogar noch etwas saftiger. Gut abgedeckt kann man ihn daher problemlos für den nächsten Tag aufbewahren.

Ein unkomplizierter Kuchen, wenige Zutaten und nur ein paar Minuten Arbeit für den Teig – manchmal sind eben genau die einfachsten Rezepte diejenigen, die man am häufigsten wieder backt.

 

 

 

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